[Rezension] Das Skorpionenhaus

Matt lebt zusammen mit seiner Ziehmutter Celia isoliert in einem kleinen Haus zwischen Mohnfeldern. Tagsüber lässt sie ihn allein, um im Herrenhaus zu arbeiten und verbietet ihm, das Haus zu verlassen. Von weitem sieht er den Arbeitern dabei zu wie sie die Mohnsamen ernten oder er schaut Fernsehen. Er weiß nicht, warum er nicht hinaus darf oder wo seine Eltern sind. Eines Tages wird das Häuschen entdeckt und Ereignisse in Gang gesetzt, die sein Leben vollkommen umkrempeln. Er wird auf die prunkvolle Ranch von El Patrón, dem Besitzer all der Mohnfelder, gebracht. Er ist das Oberhaupt der Familie Alacrán und der mächtigste Drogenbaron des Landes Opium. Außerdem ist er sehr alt und sehr gebrechlich. Und er hat ihn als seine Kopie erschaffen lassen. Das heißt, dass Matt ein Klon ist und schnell lernt er, wie sehr Klone verabscheut werden. Aber auch wie die Ranch und die Familie Alacrán funktionieren. Dass die Migits Menschen und Tiere sind, die durch Implantate zu willenlosen Maschinen gemacht werden. Und dass er nur wenigen trauen kann. Als El Patrón trotz aller Gegenmaßnahmen stirbt, ändert sich Matts Leben noch einmal auf dramatische Weise. Nicht nur seine Zukunft und die seiner Lieben hängt nun ganz allein von ihm ab. Weiterlesen?