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Media Monday #563

Der April macht weiterhin was er will und dank Regen, Hagel und Gewitter gab es am Wochenende wenig Grund, vor die Tür zu gehen. So ein Glück, dass man sich auch im Haus beschäftigen kann, z.B. mit dem Media Monday 😀 !

1. Sich bei dem, was in der Welt so passiert, mit so trivialen Dingen wie Filmen oder Serien zu beschäftigen, tut mir extrem gut. Es hilft ja niemandem, wenn man sich 24 Stunden nonstop mit all dem Übel befasst und hinterher selbst ein Wrack ist. Das heißt natürlich ganz und gar nicht, dass ich die Ukraine, Corono etc. ausblende. 

2. Es mag ja ein ziemlicher Aufreger sein, wenn Gil Ofarim den antisemitischen Vorfall in einem Hotel in Sachsen nur erfunden hat, aber noch viel mehr regen mich tatsächliche antisemitische Angriffe auf!

3. Musik ist ein wenig wie eine selbstverordnete Auszeit, denn selbst 3-minütige Songs können mich vom Alltag ablenken.

4. Ich könnte mir ja richtig gut vorstellen, dass SchauspielerInnen eher über- als unterschätzt werden. Wenn manche nicht  vorgegebene Sätze aufsagen, reden sie doch ganz schön viel Quatsch.

5. Sollte sich mal die Möglichkeit oder Chance ergeben, dass ich endlich die 3. Staffel von Orville sehen könnte, wäre das super. So oft wie die bisher verschoben wurde, glaube ich schon gar nicht mehr, dass es endlich weitergehen könnte. Gedreht wird/wurde sie zumindest.

6. Benedict Cumberbatch macht einfach immer wieder Filme, die mich nicht interessieren. Dabei ist er so ein toller Schauspieler und ich würde ihn gerne öfter sehen. 

7. Zuletzt habe ich das neue Album von Michael Bublé gehört und das war sehr gut, weil er wieder einige Ohrwürmer geschaffen hat.

Media Monday #562

Eine neue Woche beginnt. In der letzten fielen nicht nur Ohrfeigen, sondern auch Schnee. Auf beides hätte ich verzichten können. Ganz und gar nicht verzichten möchte ich jedoch auf den Media Monday und deshalb ist hier der neue:

1. Durch und durch unterschätzt: Sich selbst nicht als Zentrum der Welt zu begreifen.

2. Eigentlich ist es ja ein Trauerspiel, dass Will Smith sich bei den Oscars derart daneben benommen hat, denn er hat damit nicht allein Chris Rock angegriffen, sich und seine Karriere beschädigt, sondern auch alle anderen Gewinnerinnern und Gewinner in den Schatten gestellt. Mich fasziniert das Ereignis, weil es meiner Meinung nach sehr viele Komponenten und Ebenen hat, die nicht nur etwas über Will Smith und seine Ehe, sondern auch über Hollywood und unsere Gesellschaft und ihr Verhältnis zu Gewalt aussagen. Ich könnte ganze Abhandlungen darüber schreiben.

3. Ich möchte wirklich mal den Tag erleben, an dem Hollywood oder andere Promis sich nicht viel zu ernst nehmen.

4. Vieles mag ikonisch sein und meinetwegen Kult, aber ich finde, dass das Wort „Kult“ viel zu inflationär benutzt wird.

5. Ich staune ja auch immer wieder, dass es wirklich Leute gibt, die keine älteren Filme oder Serien schauen, sondern immer nur aktuelle.  

6. Lesen ist wahrscheinlich am Ende auch nur eine Art/Möglichkeit, um sich die Welt zu erklären.

7. Zuletzt habe ich Der Rausch gesehen und das war ein durchaus guter Film mit großartigen Darstellern, der dazu anregt über den Stellenwert von Alkohol in unserer Gesellschaft nachzudenken, mich aber nicht so sehr überzeugen konnte wie erwartet, weil er mir etwas zu sehr im Ungefähren blieb.

Media Monday #561

Eine Woche ist rum und endlich hat der Frühling Einzug gehalten. Vermutlich sollte man sich in Zeiten des Klimawandels nicht mehr so sehr darüber freuen, aber nach der kalten Jahreszeit tut es doch mal gut, die Wärme wahrzunehmen, den Vögeln zu lauschen und die bunten Farben der Blumen zu genießen. Doch jetzt genießen wir den neuen Lückentext des Media Mondays.

1. Jetzt, da wieder Oscar-Wochenende ist, frage ich mich erneut, wie diese Veranstaltung derart an Relevanz (für mich) verlieren konnte. Früher habe ich sie mir immer angeschaut und mitgefiebert, mich gefreut und geärgert, doch das kippte irgendwann.

2. Dune von Denis Villeneuve ist durchaus eine beachtliche Leistung, schließlich galt Frank Herberts Werk lange als unverfilmbar.

3. Es ist beruhigend zu sehen, dass selbst jemand wie Mick Foley, der als Mankind/Cactus Jack für seinen brutalen Wrestlingstil bekannt war, ein reiner Guter ist. Mir hat seine fürsorgliche, liebevolle Art, die in der Dokumentation WWE Legends gezeigt wurde, tatsächlich ein paar Tränen in die Augen getrieben.

4. Von den vielen Serien, die ich nicht gesehen habe, ist Game of Thrones wohl die populärste.

5. Sandra Bullock verdient schon höchsten Respekt dafür, dass sie ihre Filmkarriere nun von sich aus beenden möchte statt weiterzumachen, obwohl sie keinen Spaß mehr daran hat.

6. Es gibt sicherlich genug, wofür man sich begeistern könnte, aber es findet sich überall mehr Masse als Klasse, daher hält sich meine Begeisterungsfähigkeit häufig in Grenzen.

7. Zuletzt habe ich angefangen, mir einen Podcast über den Jakobsweg anzuhören und das war eine gute Wahl, weil man ein bisschen „live“ dabei ist.

Media Monday #560

Die letzten Male habe ich ausgesetzt, weil ich wegen der aktuellen polititschen Situation tatsächlich keinen Kopf dafür hatte. Aber inzwischen kann ich mich doch etwas besser dagegen abschirmen und versuche heute wieder mein Glück.

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Media Monday #557

In was für einer verrückten und erschreckenden Zeit leben wir? Ein einzelner Mann bringt den Krieg in ein Land und versetzt überall Menschen und Länder in Angst und Schrecken, die ohne ihn in Frieden und Freiheit leben könnten und dies auch wollen!
Umso wohltuender ist es, liebgewonnene Rituale auszuüben. Rituale wie den Media Monday. Lenken wir uns gemeinsam ein bisschen ab.

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„Ein neuer Weihnachtsklassiker?“ Kurzrezensionen & Ergebnis

Während der Vorweihnachtszeit habe ich mir das Ziel gesetzt, neben den Klassikern, die jährlich mein Programm bereichern, neue Weihnachtsfilme zu sichten und nach zukünftigen Klassikern Ausschau zu halten.

Ausführliche Rezensionen habe ich leider nur zu  A Castle for Christmas , Last Christmas und der Netflix-Serie Dash & Lily geschafft. Heute folgen Kurz-Rezensionen zu den übrigen Filmen und ein Fazit. Weiterlesen

[Filmkritik „Ein neuer Weihnachtsklassiker?“] Dash & Lily (OV)

Einen gemütlichen 4. Advent Euch allen!

Jahrelang habe ich meine persönlichen Weihnachtsfilmklassiker geguckt und neuen Werken, die sich rund ums Fest drehen, so gut wie keine Beachtung geschenkt. Bis zum letzten Jahr, als Klaus mich erfreut und angerüht hat. Und somit möchte ich dieses Jahr mit der Erkundung neuen filmisch-festlichem Terrains fortfahren und Euch mit den Kritiken des Gesehenen daran teilhaben lassen. Vielleicht finden wir einen neuen Klassiker!

Auf der Liste stand nach A Castle for Christmas und Last Christmas nun die Netflix-Serie Dash & Lily.

New York befindet sich im weihnachtlichen Rausch der Farben und Lichter, doch auf Dash (Austin Abrams) und Lily (Midori Francis) will der Zauber nicht überspringen. Während er am liebsten seine Zeit weit weg vom kitschigen Trubel verbringen möchten, würde Weihnachtsfan und Einzelgängerin Lily ja gerne wie üblich mit ihrer Familie feiern. Doch stattdessen verreisen sowohl ihre Eltern als auch ihr Opa und dazu noch, ohne Lily vorzuwarnen. Natürlich ist sie frustriert und fürchtet, die beste Zeit des Jahres nun gar nicht mehr genießen zu können. Statt Trübsal zu blasen wird sie von ihrem Bruder Langston (Troy Iwata) ermutigt, ein Notizbuch mit einer Nachricht zu versehen und in der Öffentlichkeit zu deponieren. Vielleicht meldet sich ja ein Junge, in den sie sich sogar verlieben könnte? Tatsächlich fasst sich Lily ein Herz und verfasst eine Botschaft versehen mit Aufgaben, die der potentielle Leser zu erfüllen hat.
Wenig später findet Dash in seinem Lieblingsbuchladen The Strand ein rotes Notizbuch.

Weihnachtsfilme findet man inzwischen wie Sand am Meer oder Schnee in den Alpen,

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[Filmkritik „Ein neuer Weihnachtsklassiker?“] A Castle for Christmas (OV)

Ersteinmal wünsche ich allen einen wunderschönen 2. Advent!

Jahrelang habe ich meine persönlichen Weihnachtsfilmklassiker geguckt und neuen Werken, die sich rund ums Fest drehen, so gut wie keine Beachtung geschenkt. Bis zum letzten Jahr, als Klaus mich erfreut und angerüht hat. Und somit möchte ich dieses Jahr mit der Erkundung neuen filmisch-festlichem Terrains fortfahren und Euch mit den Kritiken des Gesehenen daran teilhaben lassen. Vielleicht finden wir einen neuen Klassiker!

Heute geht es mit A Castle for Christmas los, der seit dem 26. November 2021 auf Netflix zu sehen ist und eine Laufzeit von 98 Minuten aufweist.

Bestseller-Autorin Sophie Brown (Brooke Shields) hat es in ihrem aktuellen Roman gewagt, die von der Leserinnenschaft geliebte männliche Hauptfigur über die Klinge springen zu lassen. Ihre Fans wurden dadurch nicht nur bis ins Mark erschüttert, sondern auch gegen die Verantwortliche aufgebracht. Nachdem ein Talkshow-Auftritt den Aufruhr nur noch verschlimmert hat, wird Sophie von ihrer Tochter an den schottischen Herrensitz erinnert, von dem ihr Vater ihr oft Geschichten erzählt hat und aus dessen nahegelegenem Dorf er stammte. Um der Situation zu entfliehen, beschließt sie, diesen Ort endlich selbst zu besuchen.
In Schottland angekommen, steigt Sophie in einer kleinen Pension in genau jenem Dorf ab und besucht sofort den Herrensitz Dun Dunbar Castle. So bezaubernd das Anwesen ist, so mürrisch begegnet ihr sein adelige Hausherr Myles (Cary Elwes). Er hat finanzielle Probleme und steht kurz davor, seinen Besitz an die Bank zu verlieren. Als die amerikanische Besucherin davon Wind bekommt, bietet sie spontan an, dass Herrenhaus zu kaufen. Myles schlägt ein, verfolgt jedoch seine eigenen Pläne.

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