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[Rezension] Magie oder keine Magie, das ist hier die Frage

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Als dem Journalisten Andrew Westley ein Buch des Bühnenmagiers Alfred Borden zugespielt wird, bringt er mit dem Namen nichts in Verbindung, außer dass es sich um einen seiner Vorfahren handeln könnte. Er beginnt das Tagebuch, das Anfang des 20. Jahrhundert geschrieben und nur in geringer Auflage gedruckt wurde, zu lesen. Der Magier berichtet darin von seinem Leben, seinem Beruf und vor allem der jahrelangen Rivalität und Feindschaft mit seinem Magierkollegen Rupert Angier. Ständig versuchten die beiden Männer einander mit ihren Tricks zu übertrumpfen, stachelten einander an und machten auch vor Sabotageakten keinen Halt. Am meisten strebten sie jedoch danach, die Geheimnisse des anderen aufzudecken. Der Trick des transmittierenden Mannes beförderte ihre Feindschaft auf ein neues, bedrohliches Niveau.
Und auch Angier hielt seine Sicht der Geschehnisse fest. Sein Tagebuch befindet sich im Besitz seiner Urenkelin Kate. Bald wird klar, dass die Feindschaft der Magier sich unheilvoll durch ihre jeweilige Familiengeschichte zieht und bis in die Gegenwart reicht. Können Andrew und Kate das schicksalhafte Band durchtrennen, das ihre Familien auf tragische Weise verbindet? Weiterlesen?

Tag 8 : Nenne einen Film von deinem/r Lieblingsregisseur_in

Obwohl Christopher Nolan bisher erst eine überschaubare Anzahl von Filmen geschaffen hat, ist er mein Lieblingsregisseur. Zumindest unter den lebenden Vertretern seiner Zunft.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich vor dem Kinostart zufällig den Trailer von Prestige im Internet entdeckt hatte. Im Kino hatte ich vorher keine Werbung gesehen und auch sonst schien der Film gar nicht besonders beworben worden zu sein. Selbst Hugh Jackman sagte mir damals noch nicht sehr viel. Geschweige denn ein Christopher Nolan. Nach dem Schauen des Trailers entschied ich aber, dass er einen Kinogang auf jeden Fall lohnen würde. Daraus wurde dann aber leider nichts. Erst viel später sah ich ihn auf DVD und ärgerte mich ziemlich, Prestige nicht auf der großen Leinwand erlebt zu haben. Denn er hat mich wirklich begeistert. Die Optik, die verschachtelte Erzählweise, die Besetzung von H. Jackman, Ch. Bale und M. Caine, die überraschenden Wendungen… Erst mit Inception wurde der Name Nolan schließlich doch noch ein Begriff für mich. Es war schon eine Überraschung als ich irgendwann las, dass er auch für Prestige verantwortlich gewesen war. Allerdings bei genauerer Betrachtung ist es natürlich nicht verwunderlich, da der Film sehr deutlich seine Handschrift trägt.

Worum es bei der Blogparade 31 Tage – 31 Filme geht, könnt Ihr bei To the Lighthouse lesen und Links zu anderen Teilnehmern finden. Eine Gesamtübersicht der beantworteten Fragen gibt es hier.