Schlagwort-Archive: Rowohlt Taschenbuch

[Rezension] Barbara Ewing: Die Seelenheilerin

Seelenheilerin

London, 1838:

Die Schauspielerinnen Cordelia und ihre beste Freundin Rillie schlagen sich mehr schlecht als recht durch. Als sie kurz davor stehen, in einem Stück durch einen Elefanten ersetzt zu werden, schmeißen sie das Engagement hin. Obwohl sie erst in ihren frühen Vierzigern sind, dürfen sie fast nur noch als „alte Damen“ auftreten. Doch in letzter Zeit werden selbst diese Rollen an jüngere Schauspielerinnen vergeben. Die Aussichten sind also denkbar schlecht.
Da erinnert sich Cordelia an die Kunst, die ihre geliebte Tante Hester, ausgeübt hat. Den Magnetismus. In letzter Zeit hat das Interesse daran deutlich zugenommen und überall gibt es magnetistische Vorführungen. Nicht alle sind seriöser Natur. Die Freundinnen staffieren sich und Cordies Kellerwohnung von ihrem Ersparten aus und eröffnen eine Praxis. Bald schon verzeichnen sie erste Erfolge. Doch obwohl es wie der Beginn einer glücklicheren Zeit anmutet, lastet die Vergangenheit und ein großer Verlust auf Cordelia.

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[Rezension] Laura Wilkins: Ashford Park

ashford

Clemmie hängt sehr an ihrer Großmutter Addie. Als es dieser zunehmend schlechter geht, spricht sie ihre Enkelin plötzlich mit „Bea“ an. Clemmie kennt niemanden dieses Namens und stellt bald fest, dass dasselbe auf die Vergangenheit der alten Dame zutrifft. Nur wenige Details sind aus ihrem Leben vor der Einwanderung in die USA bekannt. Doch langsam treten immer mehr Dinge zu Tage und Clemmie muss sich schließlich fragen, ob Addie überhaupt die Frau ist, für die ihre Enkelin sie gehalten hat. Weiterlesen?

[Rezension] Eine Straße ins Nichts?

DieStraße

Ein Vater zieht mit seinem Sohn durch ein postapokalyptisches Nordamerika. Alles ist grau, unwirklich. Beständig schwebt Asche herab, bedeckt die Welt und alles was sie einst ausmachte. Lebensfeindlich ist das einzige Prädikat, das sie noch beschreiben kann. Die beiden Wanderer schlagen eine Schneise durch das Grau, streben zur Küste in der winzigen Hoffnung auf eine Hoffnung. Unterwegs darauf bedacht, ihre Menschlichkeit zu bewahren, zu verteidigen. Als kleinen Funken in ihren Herzen.

Cormac McCarthy hat seine Figuren in einer Welt ausgesetzt, die nichts mehr geben ober nehmen kann. Weiterlesen?

[Rezension] Der Doktor und das liebe Vieh

JamesHerriot

Die Dreißiger Jahre:
James Herriot hat gerade seinen Abschluss als Tierarzt in der Tasche, als er sich bei Siegfried Farnon in Yorkshire bewirbt. Die Zeiten sind sehr schlecht und machen auch vor Veterinärmedizinern nicht halt, die oft nur gegen Kost und Logis arbeiten müssen. Doch James hat Glück und erhält sowohl die Stelle als auch Lohn und Unterkunft. Recht schnell lebt er sich bei seinem exzentrischen Chef und dessen Halodri-Bruder Tristan ein. Weniger leicht Weiterlesen?

[Rezension] Taylor Kressmann: Adressat unbekannt

AdressatDie engen Freunde Max Eisenstein und Martin Schulse besitzen in San Francisco gemeinsam eine Kunstgalerie. Max ist amerikanischer Jude, Martin ein deutscher Emigrant. Ende 1932 entschließt sich dieser, nach München zurückzukehren. Nichtsdestotrotz versprechen sie sich, Freunde und Geschäftspartner zu bleiben und stehen künftig über Geschäftliches und Privates in brieflichem Kontakt. Während Max an der Freundschaft festhält, muss er beobachten, wie der Freund sich verändert. Weiterlesen?