Schlagwort-Archive: Sachbuch

Die wöchentlichen Neun #83: Gemischtwarenladen: Von allem etwas

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Irgendwie ist mir Nummer 9 von meinen wöchentlichen 9 abhanden gekommen. Mir fällt nicht mehr ein, was es ursprünglich gewesen ist. Nichtsdestotrotz folgt jetzt mein (2) Wochenrückblick.

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Die wöchentlichen Neun #81: Dies, Das und Dummheit

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Der Tag ist trübe, die Migräne grummelt in meinem Kopf und wartet darauf, Ihren fulminanten Auftritt zu haben, der aber noch von Medikamenten verhindert wird. So lange das so bleibt, schreibe ich Euch meinen Rückblick der Woche.

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7 Buchvorsätze für 2017

Schon vor einer Weile hat die charmante Friedl von Grimm dazu aufgerufen, sich 7 Buchvorsätze für dieses Jahr zu suchen, vorzunehmen und natürlich möglichst (unbedingt! 🙂 ) zu realisieren. Die Wahl der Bücher ist völlig frei.

Dem Ruf bin ich nur allzu gerne gefolgt. Doch welche meiner SUB-Freunde endlich aus der Dauerwarteschleife befreien? Die richtigen Kandidaten auszuwählen, nahm einige Zeit in Anspruch.

Frei nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ ist heute der Tag der Tage. Die Stunde, ja Minute, jetzt Sekunde naht, in der die Liste der Auserwählten dem geneigten Publikum kredenzt wird.

Und zwar jetzt. Weiterlesen?

[Rezension] The Wander Society

WanderSociety

Keri Smith stolpert in einem antiquarischen Buch auf mysteriöse Hinweise. Ihre Neugierde ist geweckt und sie versucht, herauszufinden, was dahintersteckt. Am Ende trifft sie auf The Wander Society, eine Geheimgesellschaft. Deren Mitglieder machen es sich zum Ziel, Streifzüge in ihre Umgebung zu unternehmen und so Freiräume bar jeder Fremdbestimmung und des Konsums zu erobern. Und sie haben prominente Urväter wie etwa Ralph Waldo Emerson. Smith ist begeistert, unternimmt selbst Ausflüge und versucht nun mit ihrem Buch, anderen den Weg zur Wander Society zu weisen. Und so wird dessen philosophische und kulturgeschichtliche Fundament erörtert, Literaturtipps gegeben als auch praktische Instruktionen zur Verfügung gestellt, um selbst ins Abenteuer zu starten. Weiterlesen?

[Rezension] Pici. Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldor

Pici

Robert Scheer besucht seine neunzigjährige Großmutter Elisabeth genannt Pici in Israel. Er möchte diese vielleicht letzte Chance nutzen, mit ihr über die Vergangenheit sprechen. Über die Welt der ungarischen Juden, Picis Familie und wie die Nationalsozialisten schließlich beides zerstörten. Vom Leben in den Ghettos und den unzähligen Gefahren und Schrecken von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern. Mit großer Offenheit und Reflexionsgabe erlaubt sie ihm und dem Leser Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken. Erzählt ihrem Enkel sogar von Dingen, die sie seit vielen Jahrzehnten verfolgen und die sie bisher gegenüber niemandem preisgegeben hat.  Weiterlesen?

[Rezension] Hochsensibel – Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten

Hochsensibel

Eliane Reichardt hat mit ihrem Buch Hochsensibel – Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten sowohl eine Einführung als auch einen Ratgeber vorgelegt. Neueinsteiger erfahren, was es heißt, hochsensibel zu sein. Welche Erscheinungsformen es haben kann und vor allem, dass es sich nicht um eine psychische Störung oder Auffälligkeit handelt. Vielmehr ist es eine Konstitution, die etwa 15% der Bevölkerung aufweisen. Sie nehmen die Reize der Umwelt oder ihres eigenen Körpers in höherem Maße und ungefilterter wahr als ihre Mitmenschen. Weiterlesen?

[Rezension] ….fast vergessen, Spuren eines jüdischen Lebens

FastVergessen

Ein kleines goldfarbenes Quadrat glänzt zwischen den Steinen des Fußwegs. Die meisten Fußgänger beachten es nicht, steigen darüber hinweg. Mancher schaut vielleicht näher hin. Entziffert die Buchstaben, die eingeprägt wurden. Dann liest er:

Hier wohnte
Thekla Skorra

geb. Gottliebson

Jg. 1866

Deportiert 14.1.1943

Theresienstadt
TOT 3.6.1943

Hier hat also jemand gewohnt, der deportiert wurde und kurz darauf gestorben ist. Die wenigen Worte und der kurze Augenblick, den der Fußgänger zum Lesen benötigt, reichen um einen Menschen dem Vergessen zu entreißen.

Genau diesen Versuch unternimmt auch die Verfasserin Renate van Kampen in ihrem schmalen Buch ….fast vergessen, Spuren eines jüdischen Lebens. Weiterlesen?