Schlagwort-Archive: Sachbuch

[Rezension] The Wander Society

WanderSociety

Keri Smith stolpert in einem antiquarischen Buch auf mysteriöse Hinweise. Ihre Neugierde ist geweckt und sie versucht, herauszufinden, was dahintersteckt. Am Ende trifft sie auf The Wander Society, eine Geheimgesellschaft. Deren Mitglieder machen es sich zum Ziel, Streifzüge in ihre Umgebung zu unternehmen und so Freiräume bar jeder Fremdbestimmung und des Konsums zu erobern. Und sie haben prominente Urväter wie etwa Ralph Waldo Emerson. Smith ist begeistert, unternimmt selbst Ausflüge und versucht nun mit ihrem Buch, anderen den Weg zur Wander Society zu weisen. Und so wird dessen philosophische und kulturgeschichtliche Fundament erörtert, Literaturtipps gegeben als auch praktische Instruktionen zur Verfügung gestellt, um selbst ins Abenteuer zu starten. Weiterlesen?

[Rezension] Pici. Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldor

Pici

Robert Scheer besucht seine neunzigjährige Großmutter Elisabeth genannt Pici in Israel. Er möchte diese vielleicht letzte Chance nutzen, mit ihr über die Vergangenheit sprechen. Über die Welt der ungarischen Juden, Picis Familie und wie die Nationalsozialisten schließlich beides zerstörten. Vom Leben in den Ghettos und den unzähligen Gefahren und Schrecken von Auschwitz und anderen Konzentrationslagern. Mit großer Offenheit und Reflexionsgabe erlaubt sie ihm und dem Leser Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken. Erzählt ihrem Enkel sogar von Dingen, die sie seit vielen Jahrzehnten verfolgen und die sie bisher gegenüber niemandem preisgegeben hat.  Weiterlesen?

[Rezension] Hochsensibel – Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten

Hochsensibel

Eliane Reichardt hat mit ihrem Buch Hochsensibel – Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten sowohl eine Einführung als auch einen Ratgeber vorgelegt. Neueinsteiger erfahren, was es heißt, hochsensibel zu sein. Welche Erscheinungsformen es haben kann und vor allem, dass es sich nicht um eine psychische Störung oder Auffälligkeit handelt. Vielmehr ist es eine Konstitution, die etwa 15% der Bevölkerung aufweisen. Sie nehmen die Reize der Umwelt oder ihres eigenen Körpers in höherem Maße und ungefilterter wahr als ihre Mitmenschen. Weiterlesen?

[Rezension] ….fast vergessen, Spuren eines jüdischen Lebens

FastVergessen

Ein kleines goldfarbenes Quadrat glänzt zwischen den Steinen des Fußwegs. Die meisten Fußgänger beachten es nicht, steigen darüber hinweg. Mancher schaut vielleicht näher hin. Entziffert die Buchstaben, die eingeprägt wurden. Dann liest er:

Hier wohnte
Thekla Skorra

geb. Gottliebson

Jg. 1866

Deportiert 14.1.1943

Theresienstadt
TOT 3.6.1943

Hier hat also jemand gewohnt, der deportiert wurde und kurz darauf gestorben ist. Die wenigen Worte und der kurze Augenblick, den der Fußgänger zum Lesen benötigt, reichen um einen Menschen dem Vergessen zu entreißen.

Genau diesen Versuch unternimmt auch die Verfasserin Renate van Kampen in ihrem schmalen Buch ….fast vergessen, Spuren eines jüdischen Lebens. Weiterlesen?

[Rezension] Englands Krone

Englands

Englands Krone vereint Aufsätze von Historikern und Spiegel-Autoren, die sich mit eben diesem Thema befassen.

Trotz aller Widrigkeiten wie gegensätzlicher Machtansprüche, kriegerischer Auseinandersetzungen, Schicksalsschlägen etc. zeigt die Anthologie, dass es sich grundsätzlich um eine Erfolgsgeschichte handelt. Einleitend findet sich ein Interview mit der Historikerin Karina Urbach, in dem sie einen kurzen Abriss der Charakteristika der britischen Monarchie bietet. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass das Royale Archives keine Dokumente freigibt, die nach 1918 entstanden sind. Dementsprechend wissen Historiker fast nichts über die politische Einflussnahme der Regenten nach diesem Stichtag. Daran schließen sich die Aufsätze an, die sich den unterschiedlichen Epochen der Regentschaft widmen. Den Anfang bildet der Kampf zwischen den Angelsachsen und den Wikingern, um die Vorherrschaft auf der Insel. Die derzeitig amtierende Königin und ihre Familie bilden den Abschluss.

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[Rezension] Die Tänzerin von Auschwitz

Tänzerin

Paul Glaser besucht mit seiner Frau und einigen Kollegen Krakau. Am dritten Tag wollen sie gemeinsam das ehemalige KZ Auschwitz besichtigen. Doch plötzlich spürt er eine Beklemmung, möchte eigentlich nicht mehr mitgehen. Seine Frau und die Freunde überreden ihn und schließlich steht er vor einem Schaukasten mit unendlich vielen Koffern. Da fällt sein Blick auf einen weit vorne liegenden, der den Namen „Glaser“ trägt.

Paul Glaser ist in einer katholischen Familie aufgewachsen, die wenig Kontakt zu den Verwandten väterlicherseits hat. Nach seinem Erlebnis in Auschwitz begibt er sich auf die Spuren seiner Vorfahren und findet schließlich jüdischen Wurzeln sowie die tragische Lebensgeschichte seiner Tante Roosje. Weiterlesen?

[Rezension] Die Welt des Sherlock Holmes

Sherlock

Der Meisterdetektiv ist seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1887 zu einem weltweiten Phänomen geworden. Er zeigt sein Können nicht mehr nur in den Grenzen der Originalabenteuer aus der Feder von Arthur Conan Doyle. Weiterlesen?