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30 Days Book-Challenge: Tag 7

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Mit welcher Aufgabenstellung überrascht uns Blaupause7 in der Book-Challenge heute:

Tag 7: Eine Biografie

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In diesem Fall muss ich wirklich nicht lange überlegen. Ich liebe ja Tennis und hatte schon einiges über André Agassis Biografie OPEN gehört. Als ich es letztes Jahr auf dem Flohmarkt entdeckte, griff ich sofort zu. Kennt Ihr das, wenn Ihr gar nicht genau wisst, ob Ihr ein Buch lesen wollt, sich irgendwann unvermittelt die Gelegenheit ergibt und Eure Hand direkt danach greift? Dann wisst Ihr, dass Ihr es lesen wollt! 😀 Also, mir geht das häufiger so und es war dieses Mal der Fall. Der 1€ war wirklich brillant angelegt.  Agassi schreibt völlig offen (Wortspiel 😉 ) und schonungslos über sein Leben, seine Karriere, Erfolge und Niederlagen, Drogen, Selbstzweifel etc. Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das nicht nur etwas für Tennisfans ist und ich habe mir fest vorgenommen, es noch häufiger zu lesen.

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Also, wer hat Lust, mitzumachen? The more, the merrier! Fühlt Euch eingeladen. 😀 Alles Weitere findet Ihr, wenn Ihr die Liste anklickt und zu Blaupause7 weitergeleitet werdet.

Die erfüllten Aufgaben:

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Warum besuchen Frauen eigentlich Sportveranstaltungen?

Wer sich schon immer gefragt haben sollte, warum Frauen eigentlich irgendwelche Sportveranstaltungen besuchen und die offensichtliche Antwort, dass sie sich eben für den gezeigten Sport interessieren, nicht akzeptieren möchte, dem bietet das Turnierblatt zu den Gerry Weber Open „Matchpoint“ eine alternative Erklärung an.

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So jetzt wissen wir dank der „Neuen Westfälischen“ also, dass Frauen sich keineswegs für den Sport interessieren, sondern schlicht für die Optik der Spieler. Sollte ich wirklich sieben Stunden auf einem sehr harten Klappstuhl verbracht haben, nur um mich am Aussehen der Spieler zu erfreuen? Wenn es so gewesen sein sollte, dann war es mir bisher nicht bewusst. Tatsächlich fühle ich mich persönlich beleidigt, dass mir als Frau das sportliche Interesse generell abgesprochen wird. Um es mal deutlich zu sagen, ich finde das zum Kotzen, selbst wenn es als Scherz gemeint sein sollte!
Auch Auftritte von Musiker werden von Frauen anscheinend nicht nur aufgrund des gesanglichen Könnens, sondern wegen der äußerlichen Vorzüge des Sängers besucht. Aha. Und die Überschrift „Nicht nur für Ladies“ passt leider auch nicht, denn es wird nicht erklärt, warum Johannes Oerdings Auftritt auch etwas für die Herren ist. Oder sollte der einzige Grund sein, dass sie ihre Frauen bändigen sollen? Okay, Ehemänner sind also dazu da, ihre Frauen unter Kontrolle zu halten? Und Frauen werden immerhin als „Ladies“ bezeichnet, aber Männer sind „Boys“ statt „Gentlemen“… Oje, je länger man die Worte dreht und wendet, umso schlimmer wird es.

[Filmkritik] Battle of the Sexes

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1972/73:

Die erfolgreiche Tennisspielerin Billie Jean King (Emma Stone) setzt sich für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Weil den Spielerinnen weitaus geringere Siegesprämien zuerkannt werden als den Männern, gründet sie eine Vereinigung für Tennisspielerinnen sowie eine eigene Turnierserie. Kein einfaches Unterfangen. Privat hat sie sich das erste Mal in eine Frau (Andrea Riseborough) verliebt, was nicht nur ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt, sondern auch ihr Tennisspiel beeinflusst.
Bobby Riggs (Steve Carell) war ebenfalls ein erfolgreicher Tennisspieler, doch das ist lange her. Jetzt hat er einen Job in der Firma seines Schwiegervaters und frönt dem Glücksspiel. Das erste frustriert ihn, das Zweite seine Ehefrau Priscilla (Elisabeth Shue). Missmutig verfolgt er Billie Jeans‘ Erfolge. Eines Tages hat Bobby die Idee, sie zu einem Match herauszufordern, das nicht weniger beweisen soll, als dass eine Frau niemals so gut wie ein Mann spielen kann. Weiterlesen?

[Filmkritik] Borg/McEnroe – Duell zweier Gladiatoren

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1980:

Das Tennisturnier von Wimbledon steht kurz bevor. Björn Borg könnte mit seinem fünften Sieg bei diesem wohl wichtigsten Tennisturnier der Welt Geschichte schreiben. Der Druck auf ihn ist immens. Medien, Publikum und Gegner scheinen nur auf eine Niederlage zu warten. Vor allem der junge und ungestüme Spieler John McEnroe könnte den Triumph des Schweden verhindern. Doch sein größter Gegner scheint Borg selbst zu sein. Weiterlesen?