Schlagwort-Archive: Tom Hanks

52 Schlüsselwörter – Eine Film-Challenge: #49-50

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Die Film-Challenge wurde von Hotaru ins Leben gerufen und darin fordert sie alle Mitmachfreudigen jeden Monat auf, zu vorgegebenen Stichwörtern passende Filme zu finden.

#49 Treppe

Die Schwestern und ehemaligen Schauspielerinnen Blanche und Jane leben zusammen in einem Haus. Jane ist mittellos und Blanche sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl. Obwohl sie sich nicht mögen, sind sie also aufeinander angewiesen. Während Jane Alkoholprobleme hat und das Ende ihrer Karriere nicht akzeptieren kann, kann Blanche ihr Zimmer im ersten Stock wegen der Treppe nicht mehr verlassen. Doch als Jane erfährt, dass Blanche das Haus verkaufen will, schmiedet sie einen bösen Plan, dies zu vereiteln.

Was geschah wirklich mit Baby Jane? (1962) ist gleichermaßen ein extrem spannender Psychothriller wie ein eindrückliches Drama. Dass der Film zwei fantastische Schauspielerinnen zu bieten hat, ist noch ein zusätzlicher Pluspunkt. Bette Davis und Joan Crawford verband auch im realen Leben eine tiefe Abneigung, so dass sie dies auf ihre Rollen nur zu übertragen brauchten. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber Blanche muss die Treppe im Laufe des Films überwinden. Ob sie will oder nicht.

#50 Gericht

Für dieses Stichwort wäre auch ein Film über’s Kochen oder mit einer/m Köchin/Koch passend gewesen. Dann hätte ich Babettes Fest (1987) gewählt. Aber ich denke doch, dass es um die juristische Institution geht. Deshalb habe ich mich für Philadelphia (1993) entschieden. Dieses wirklich zu Herzen gehende Drama brachte Tom Hanks völlig zu Recht seinen ersten Oscar ein. Als Rechtsanwalt Andrew Beckett liefert er aber auch wirklich eine grandiose Leistung ab und mit Sicherhet eine der besten seiner Karriere (die nicht arm an solchen ist).

Andrew ist HIV-positiv und als ihm unter fadenscheinigen Gründen gekündet wird, will er seinen ehemaligen Arbeitgeber wegen Diskriminierung verklagen. Dazu sucht und findet er die Unterstützung des Rechtsanwalts Joe Miller (Denzel Washington). Gemeinsam fechten sie einen Kampf aus, der David gegen Goliath alle Ehre macht. Philadelphia ist ein wirklich großartiger, emotionaler Film, der nicht nur auf die Krankheit und die infizierten Menschen aufmerksam macht, sondern auch auf die gesellschaftlichen Schwierigkeiten, die diese erleben mussten und vermutlich immer noch müssen.

SFB-Donnerstag #29: SchauspielerInnen/SchriftstellerInnen

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Gibt es SchauspielerInnen bzw. SchriftstellerInnen, von denen du jeden Film schauen bzw. jedes Buch lesen würdest? Und umgekehrt: Gibt es SchauspielerInnen und SchrifststellerInnen, um die du einen weiten Bogen machst?  Weiterlesen?

52 Schlüsselwörter – Eine Film-Challenge (März #10-13)

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Es ist tatsächlich schon März und somit Zeit für die 52 Schlüsselwörter – Ein Film-Challenge. Weitere Details zu dieser spannenden Veranstaltung findet Ihr wie immer bei der lieben Hotaru. Ziel ist es, zu besagten monatlichen Schlüsselwörtern jeweils einen dazu passenden Film zu benennen.
Los geht’s. Weiterlesen?

Tag 27 – Welchen Film sollte deiner Meinung nach jeder gesehen haben?

Eigentlich liegt es mir fern, solche Ratschläge zu erteilen. Das hängt ja auch immer vom individuellen Filmgeschmack ab. Für einen Fan von Western wäre es sicherlich unvorstellbar, wenn jemand noch nie einen Western gesehen hätte und er würde dringend dazu raten. Derjenige meidet dieses Genre aber wahrscheinlich aus gutem Grund.

Nichtsdestotrotz soll natürlich auch diese Frage beantwortet werden.

Im besten Falle haben Filme einen positiven Einfluss auf Zuschauer. Sie berühren ihn, wecken Empathie, regen zum Nachdenken an oder sogar dazu, die eigene Sichtweise zu ändern. Ein Film, den jeder gesehen haben sollte, sollte meiner Meinung nach diesen Anspruch erfüllen. Wenn er dann noch neue Maßstäbe in der künstlerischen oder technischen Umsetzung setzt, ist das umso besser aber nicht zwangsläufig von Nöten.

Ein Film, dem ich viele Zuschauer gönne, ist Forrest Gump. Er bringt auch geschichtlich weniger interessierten Zuschauern die Weltgeschichte sicher etwas näher. Forrest ist ein liebenswerter Charakter mit dem Herz am rechten Fleck und einem großartigen Tom Hanks. Außerdem gibt es so manche Lebensweisheit zu entdecken.

Tag 9: Welcher ist der schlechteste Film deines/r Lieblingsschauspielers/in?

Die Frage erfordert etwas Denkarbeit.

Zuerst muss man über Lieblingsregisseure/in-Schauspieler/in sinnieren und dann noch über ihre miesesten Leistungen. Außerdem habe ich nicht jeden Film dieser Leute gesehen, denn ein Film muss mehr mitbringen als einen bestimmten Schauspieler/in oder -Regisseur/in. Der Plot sollte definitiv interessant klingen, denn kein toller Regisseur/in oder Schauspieler/in kann aus Kohle einen Diamanten formen.

Nichtsdestotrotz fällt mir ein Film ein, der irgendwann mal im Nachtprogramm des ZDF lief und weil Tom Hanks in einer sehr frühen Rolle mitspielte, blieb ich hängen. Nach einer Weile wurde aber klar, dass das Werk echt unterirdisch ist. Die Geschichte ist furchtbar und driftet in schlecht gemachte Fantasy ab. Die Produktion sah sehr preisgrünstig aus. Habe mal für diese Frage Imdb befragt, um den Titel in Erfahrung zu bringen. Demnach hieß das Machwerk Labyrinth der Monster, war ein TV-Movie und eine der ersten Filmproduktionen mit Tom Hanks. Er war jung und brauchte wohl das Geld ;). Glücklicherweise hat er sich danach als Schauspieler weiterentwickelt und bessere Angebote erhalten. Tom Hanks ist jetzt nicht mein Lieblingsschauspieler. Ich muss nicht jeden Film von ihm sehen, aber ich mag ihn. Am besten gefallen mir seine Filme Forrest Gump, e-m@il für Dich und Cast Away (um mit etwas Positivem abzuschließen). Bei Imdb war zu lesen, dass er an der Verfilmung von The Circle beteiligt ist. Das ist spricht durchaus zusätzlich für den Kauf einer Kinokarte.

Dies war Tag 9 im Rahmen der Blogparade 31 Tage – 31 Filme. Worum es dabei geht, könnt Ihr hier lesen.