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[Rezension] Wie schön wäre ein Nickerchen

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Ein neuer Morgen bricht heran. In Vancouver wirkt alles wie immer. Die Stadt erwacht langsam zum Leben. Aber es ist nicht wie sonst. Während üblicherweise ein paar Menschen unter Schlafstörungen leiden, haben in der letzten Nacht nur wenige schlafen können. Sehr wenige. Die Mehrheit hat kein Auge zugetan. Doch das Phänomen betrifft nicht nur Vancouver oder Kanada. Überall auf der Welt will sich der Schlaf nur noch in Ausnahmefällen einstellen. In der folgenden Nacht hoffen alle, dass sich das ändert, aber das tut es nicht. Und auch nicht in den kommenden Nächten, Wochen oder Monaten. Die Welt gerät aus den Fugen.
Schriftsteller Paul gehört zu denen, die schlafen können. Aber während er jede Nacht in denselben goldenen Traum versinkt, kann seine Freundin Tanya nicht mehr schlafen. Er beobachtet, wie sie sich zunehmend in einen Schatten ihrerselbst verwandelt. Er beobachtet, wie die ganze Welt dem Wahnsinn verfällt. Und was hat es mit dem Traum auf sich, den alle Schlafenden teilen? Weiterlesen?

Tag 4: Welchen Film könntest Du kein zweites Mal sehen?

Ein neuer Tag der Blogparade 31 Tage – 31 Filme. Die Regeln findest Du hier und den Ausgangsblog To the Lighthouse hier.

Die Antwort ist zur Abwechslung mal richtig einfach. Es gibt zwar viele Filme, die man nicht unbedingt ein zweites Mal sehen muss. Weil ein Mal eben reicht. Dennoch kann ich mich recht einfach für einen Film entscheiden. Denn Magic – Die Puppe des Grauens von 1978 hat mich wirklich so nachhaltig beeindruckt, dass ich ihn echt nie mehr sehen möchte.

Der Titel hört sich recht merkwürdig an, ist aber sehr aussagekräftig. Magic – Die Puppe des Grauens handelt von einem Mann, der als Bauchredner arbeitet und von seiner hölzernen Puppe dominiert wird bzw. besessen ist. Regie führte kein Geringerer als Richard Attenborough. Es ist also keineswegs ein B- oder C-Movie. Vor gaaanz vielen Jahren wurde er bei SAT1 gezeigt und ich bin wohl wegen Anthony Hopkins hängengeblieben. Dass ich den Sender noch weiß, zeugt vom Eindruck, den der Film hinterlassen hat. Die Holzpuppe wirkt wie ein eigenständiger Charakter und das „Zusammenspiel“ von ihr und Hopkins ist wirklich glaubwürdig. Als Zuschauer weiß man nie, ob er nun psychotisch ist oder die Puppe wirklich sprechen kann. Hopkins zeigt eine fantastische Leistung. Es ist total gruselig und derart beklemmend, dass ich beides kein zweites Mal erleben möchte! Vor einiger Zeit habe ich tatsächlich die DVD auf dem Flohmarkt gesehen und bin sofort weitergegangen. Den Film werde ich mir wirklich nie wieder ansehen.