[Filmkritik] Das verborgene Gesicht

Verborgene

Dirigent Adrían und seine Freundin Belén sind aus Spanien nach Bogota gezogen, da ihm dort die Leitung der Philharmoniker übertragen wurde. Kurz darauf verschwindet Belén spurlos. In einem Abschiedsvideo erklärt sie jedoch, ihn wegen eines anderen verlassen zu haben. Er solle nicht nach ihr suchen. Ihr Freund ist zutiefst verletzt und lässt sich auf eine Affäre mit der Kellnerin Fabiana ein. Diese ist überglücklich, doch immer wenn sie ihren Geliebten besucht, scheint es in dessen Haus zu spuken. Weiterlesen

[Serienkritik] The Haunting of Hill House (OV) (Netflix)

Die Netflix-Serie "Spuk in Hill House" begünstigt Angststörungen.

Als Kinder verloren die fünf Geschwister Crain ihre Mutter Olivia (Carla Gugino) unter mysteriösen und tragischen Umständen. Damals lebte die Familie in Hill House, einem düsteren Anwesen, das die Eltern restaurieren wollten, das aber ein Eigenleben zu haben schien. In dessen Wänden Geister und unheimliche Erscheinungen lauerten. Nach jener Nacht wuchsen die Kinder bei ihrer Tante auf. Von ihrem Vater Hugh (Henry Thomas/Timothy Hutton) haben sie sich entfremdet.
Steven (Paxton Singleton/Michiel Huisman), Shirley (Lulu Wilson/Elizabeth Reaser), Theodora (McKenna Grace/Kate Siegel) und die Zwillinge Nell (Violet McGraw/Victoria Pedretti) und Luke (Julian Hilliard/Oliver Jackson-Cohen) haben danach ganz individuelle und teilweise destruktive Strategien entwickelt, um mit dem traumatischen Geschehen umzugehen. Als Nelly Jahrzehnte später ausgerechnet in Hill House Suizid verübt, müssen sie erkennen, dass ihre Strategien mehr schlecht als recht funktioniert haben und Hill House noch eine Rechnung mit der Familie offen hat.

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[Serienkritik] The Haunting of Bly Manor (OV) (Netflix)

Bly Manor

Vor ungefähr einem Jahr machte die Netflix-Serie The Haunting of Hill House starken Eindruck auf mich. Es brauchte also keinen langwierigen Entscheidungsfindungsprozess, um The Haunting of Bly Manor einzuschalten. Dabei handelt es sich übrigens nicht um eine Fortsetzung von Hill House (das ohnehin in sich abgeschlossen ist), sondern um eine neue Geschichte, die von denselben Machern verantwortet wird. Ebenso wie ihre Vorgängerin basiert die neunteilige Serie, die am 9. Oktober 2020 erschienen ist, auf einer literarischen Vorlage (The Turn of the Screw von Henry James), die allerdings sehr frei ausgelegt und ausgeschmückt wird.

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[Serienkritik] RUN (OV) (1. Staffel) (Sky)

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Während des Colleges waren Ruby und Billy (Domnhall Gleeson) ein Paar. Irgendwann trennten sie sich und inzwischen ist Ruby verheiratet und hat zwei Söhne, während Billy als Motivationscoach Erfolge feiert. Obwohl sie seither keinen Kontakt mehr hatten, bleibt ein gegenseitiges Versprechen bestehen. Wenn einer der beiden dem anderen eine Nachricht mit dem Inhalt „Run“ schreibt und der andere ebenso antwortet, dann treffen sie sich an der New Yorker Grand-Central-Station und flüchten zusammen.

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[Serienkritik] Dirty John 2. Staffel: Betty (Netflix)

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Am 5. November 1989 betritt Betty Broderick um halb sechs morgens das Schlafzimmer ihres Ex-Ehemanns Daniel T. Broderick III. und seiner zweiten Ehefrau Linda. Sie zückt einen Revolver und erschießt das schlafende Paar. Weiterlesen

Medienrückblick Juli ’20: Bewölkt, aber stellenweise sonnig

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Obwohl der Juli schon eine ganze Weile zurückliegt, möchte ich den Rückblick trotzdem der Vollständigkeit halber noch liefern. Außerdem gab es einige Tops und Flops, die entsprechenden Lob und Tadel erhalten sollen.

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[Filmkritik] Hamilton (OV)

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Musical, Disney+, 160 Minuten

Hamilton ist ein Phänomen. Seit das Musical am Broadway gestartet ist, hat es eine Welle der Begeisterung ausgelöst, die in der Musicalwelt ihresgleichen sucht. Die Eintrittspreise schossen in die Höhe, President Obama nahm im Zuschauerraum platz und inzwischen läuft es sehr erfolgreich in London, der Disney-Konzern bezahlte für die Streamingrechte 75 Mio. Dollar. Selbst Menschen, die sich nie für Musicals interessiert haben, haben inzwischen zumindest von Hamilton gehört.

Wenn man so lange von der Brillanz eines Films, Buches oder in diesem Fall eines Musicals hört, baut man Erwartungen auf. Man erwartet, etwas Neues, Überwältigendes, Überraschendes. Man erwartet, umgehauen und mitgerissen zu werden. Doch einer Erwartung wohnt immer die Chance zur Enttäuschung inne, weil sie zu groß geraten ist und die Realität sie nicht ausfüllt. Sehen wir mal, ob das bei Hamilton und mir der Fall ist oder nicht. Weiterlesen?