Media Monday #347

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Die neue Woche startet und wie immer startet sie noch mal so gut mit einem Media Monday. Die Aktion von Wulf fordert uns auf, Lückentexte individuell zu ergänzen. Ein Blick auf seinen Blog lohnt sich immer und wenn Ihr dem Banner folgt, findet Ihr dort auch lohnenswerte Links zu den übrigen TeilnehmerInnen. Weiterlesen?

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Sonntags-Top 7 #19 (#99)

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Die vergangene Woche hat uns schon einen leichten Vorgeschmack auf den Frühling geschenkt. Es war teilweise noch sehr kalt, aber dafür entschädigte die Sonne, die zwar nicht stark wärmte, aber dennoch strahlend am Himmel stand. Krokusse und Schneeglöckchen strecken ihr schon die Knospen entgegen und machen das morgendliche Eiskratzen am Auto wett. Nach diesem Ausflug richten wir unsere Aufmerksamkeit jetzt mal auf die sonntäglichen Top-7. In der Aktion von MartinsMinds geht es wie immer darum, die persönlichen Highlights der Woche in sieben Kategorien zu küren. Weiterlesen?

Trailer-Tipps #8

Heute möchte ich auf drei Trailer aufmerksam machen, die ich kürzlich zufällig entdeckt habe.

Der Buchladen der Florence Green feiert dieser Tage seine Premiere auf der Berlinale. Da ich Bill Nighy sehr mag, spricht seine Beteiligung natürlich klar für den Film, der auf dem Roman Die Buchhandlung von Penelope Fitzgerald basiert (den ich nicht gelesen habe). Aber mich spricht auch die Geschichte und das Setting an. Emily Mortimer und Patricia Clarkson machen ihre Sache sicher auch sehr gut.
Der deutsche Start ist für den 10. Mai 2018 terminiert.

Das Buch, das der nächste Film adaptiert, habe ich gelesen und es gefiel mir sehr gut. Allerdings bin ich skeptisch, ob The Guernsey Literary and Potato Peel Society den Roman von Mary Ann Shaffer angemessen umsetzt. Vielleicht lasse ich mich aber auch nur davon blenden, dass Lily James mich in anderen noch nicht sonderlich überzeugen konnte. Allerdings hat Mike Newell Regie geführt und das spricht doch wieder für den Film.
Deutscher Starttermin soll der 16. August 2018 sein.

Für den dritten Vorschlag gibt es noch keinen Starttermin, aber ich hoffe, er wird nicht allzu lange auf sich warten lassen. Für mich sieht Finding Your Feet  nach einer richtig tollen Wohlfühlkomödie aus, auch wenn es hier ältere Semester im Mittelpunkt stehen. SchauspielerInnen wie Imelda Staunton, Celia Imrie, Joanna Lumley  und Timothy Spall sprechen für sich.

 

Gedanken zur Serie „A Handmaid’s Tale“

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Wenn man wie ich sowohl an dystopischen Geschichten als auch an emanzipatorischen Themen interessiert ist, kommt man an Der Report der Magd von Margaret Atwood nicht vorbei. Dennoch habe ich es jahrelang versucht, weil mich die Reduzierung von Frauen auf reine Gebärmaschinen als Thema total abgeschreckt hat.

Irgendwann habe ich bin ich im Spätprogramm über die Verfilmung von Volker von Schlöndorf gestolpert. Allerdings hat sie wohl keinen allzu großen Eindruck auf mich gemacht. Vermutlich habe ich den Film nicht einmal zu ende geschaut. Besonders gut kann ich mich nämlich nicht mehr daran erinnern. Viele Jahre sind seitdem vergangen.

2017 wurde Atwoods Roman als Serie adaptiert. Im Zuge dessen ist natürlich auch der Roman wieder in den Fokus getreten und neu aufgelegt worden ist. Natürlich habe ich das mitbekommen, konnte mich aber immer noch nicht aufraffen, ihn zu lesen. Die Serie löste natürlich den gleichen Unwillen bei mir aus, allerdings schien es ohnehin vorerst keine Möglichkeit zu geben, sie zu sehen. Der Zufall half, denn als ich einige Zeit später durchs englische Fernsehprogramm zappte, landete ich auf Channel 4. Ich konnte es kaum glauben, aber da lief tatsächlich die erste Folge. Selbstverständlich musste ich dranbleiben und war tatsächlich sofort gefesselt. Natürlich musste ich nach der Serie dann doch die Romanvorlage lesen. Der Report der Magd hat mich nicht enttäuscht und beschäftigt mich noch heute.

In diesem Artikel möchte ich auf Serie eingehen und mit dem Roman in Beziehung setzen.

Das Folgende richtet sich eher an LeserInnen, die den Roman schon gelesen haben, da milde Spoiler auftauchen können und bestimmte Zusammenhänge angesprochen werden, die nur bei Kenntnis der Geschichte Sinn ergeben.
Den Roman habe ich auf deutsch gelesen, weil mir eine entsprechende gebrauchte Ausgabe günstig in die Hände fiel. Da ich aber vorher die Serie und ihre Figuren kennengelernt habe, hat sich mir der englische Originalname der Hauptfigur „Offred“ stärker eingeprägt als der deutsche. Im Weiteren werde ich deshalb „Offred“ verwenden. Weiterlesen?

Media Monday #346

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Draußen ist es seit ein paar Tagen knackig kalt und ab und zu rieseln ein paar Schneeflocken. Im Fernsehen läuft rundum die Uhr Karneval, Fasching oder wie man es auch immer nennen möchte, was das Ganze aber nicht lustiger macht. Sich die Olympischen Winterspiele anzusehen, ist mäßig spannend und wärmen tut es auch nicht besonders, weil auch dort Schnee und dicke Kleidung überwiegen. Was kann man da besseres tun als sich dem Media Monday zu widmen (alles Nähere, wenn Ihr das Banner betätigt)? Na eben. Also dann los! Weiterlesen?

[Serienkritik] Netflix: Alias Grace

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Mit sechzehn wurde das irische Dienstmädchen Grace Marks (Sarah Gadon) schuldig gesprochen, gemeinsam mit dem Stallburschen ihren Herrn Kinnear (Paul Goss) und dessen Haushälterin (Anna Paquin) brutal ermordet zu haben. Im Prozess gab es widersprüchliche Aussagen, Grace behauptete, sich an vieles nicht erinnern zu können. Während ihr vermeintlicher Komplize schließlich hingerichtet wurde, wurde Graces Urteil in eine lebenslängliche Haftstrafe abgeändert.
Zehn Jahre hat die junge Frau nun verbüßt und darf das Gefängnis sogar verlassen, um als Hausmädchen in einem örtlichen Haushalt zu arbeiten. Sie ist sanft, still und fleißig. Und es gibt Menschen, die überzeugt sind, dass die junge Frau unmöglich an einem so grausamen Verbrechen beteiligt gewesen sein kann. Um Argumente für ein Gnadengesuch zu sammeln, wird der Seelenarzt Dr. Simon Jordan (Edward Holcroft) engagiert. Er soll die Delinquentin befragen und herausfinden, was 1843 wirklich geschah. Ist Grace tatsächlich unschuldig, wurde sie vom Stallburschen zur Tat verführt oder hat sie den Mord sogar heimtückisch geplant? Weiterlesen?

[Filmkritik] Netflix: To The Bone

To the Bone

Ellen (Lily Collins) ist zwanzig Jahre alt, Teil einer Patchworkfamilie, kann sehr gut zeichnen. Aber ihr Leben wird von der Magersucht bestimmt und bedroht. Ihr Vater ist zu beschäftigt, um sich um seine Tochter zu kümmern, ihre Mutter ist mit ihrer Lebensgefährtin fortgezogen. Obwohl ihre Stiefmutter Susan (Carrie Preston) und ihre Schwester Kelly (Liana Liberato) Ellen zur Seite stehen, können sie ihr doch nicht helfen. Nachdem sie wieder einmal eine Therapie abgebrochen hat, organisiert Susan einen Platz in der Wohngruppe des angesehenen Spezialisten Dr. Beckham. Allen ist klar, dass es Ellens letzte Chance ist, gesund zu werden.

Vorbemerkung: Die Kritik erfolgt aus Sicht eines völligen Laien. Betroffene haben mit Sicherheit einen anderen Blick auf den Film. Weiterlesen?