Schlagwort-Archive: Kino

Media Monday #575

Hallo!! Schön, dass Du vorbeischaust! Den Montag mit dem Media Monday zu verbinden, ist immer wieder eine gute Idee, oder? Das habe ich mir jedenfalls gedacht wie Du siehst 😉 .
Meine Woche war sehr Kino-lastig und hat mir mal wieder gezeigt, wie toll diese Institution ist. Klar, nicht jeder Film ist großartig und oft nerven die Leute, aber wenn es ein gelungener Kinoabend ist, dann möchte ich ihn nicht missen.

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[Filmkritik] The Lost City (Kino)

Einst strebte Loretta eine wissenschaftliche Karriere an und suchte mit ihrem Mann nach archäologischen Artefakten. Als er starb, zog sie sich zurück und begann romantische Abenteuerromane zu verfassen. Ihre Buchreihe mit dem attraktiven Helden Dash hat viele Fans, aber eigentlich verachtet Loretta ihre Arbeit, leidet unter einer Schreibblockade und denkt übers Aufhören nach.

Auf einer Promoveranstaltung für ihren neuesten Roman ist auch Alan (Channing Tatum) anwesend, der Dash nicht nur auf den Buchcovern darstellt, sondern sich anscheinend selbst schon für Titelhelden hält. Bestätigt wird er durch das begeisterte (meist) weibliche Publikum. Loretta ist genervt und froh, als die Veranstaltung zuende ist. Doch statt ihres Taxis warten die Handlanger von Millionär und Entdecker Abigail Fairfax (Daniel Radcliffe) und entführen die Schriftstellerin. Fairfax ist nämlich überzeugt, dass die verlorene Stadt aus Lorettas Roman nicht nur existiert, sondern dass sie über Wissen verfügt, das ihm bei der Suche danach helfen kann. Wenig später findet Loretta sich auf einer tropischen Vulkaninsel wieder, während Alan sich an ihre Fersen heftet.

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Media Monday #563

Der April macht weiterhin was er will und dank Regen, Hagel und Gewitter gab es am Wochenende wenig Grund, vor die Tür zu gehen. So ein Glück, dass man sich auch im Haus beschäftigen kann, z.B. mit dem Media Monday 😀 !

1. Sich bei dem, was in der Welt so passiert, mit so trivialen Dingen wie Filmen oder Serien zu beschäftigen, tut mir extrem gut. Es hilft ja niemandem, wenn man sich 24 Stunden nonstop mit all dem Übel befasst und hinterher selbst ein Wrack ist. Das heißt natürlich ganz und gar nicht, dass ich die Ukraine, Corono etc. ausblende. 

2. Es mag ja ein ziemlicher Aufreger sein, wenn Gil Ofarim den antisemitischen Vorfall in einem Hotel in Sachsen nur erfunden hat, aber noch viel mehr regen mich tatsächliche antisemitische Angriffe auf!

3. Musik ist ein wenig wie eine selbstverordnete Auszeit, denn selbst 3-minütige Songs können mich vom Alltag ablenken.

4. Ich könnte mir ja richtig gut vorstellen, dass SchauspielerInnen eher über- als unterschätzt werden. Wenn manche nicht  vorgegebene Sätze aufsagen, reden sie doch ganz schön viel Quatsch.

5. Sollte sich mal die Möglichkeit oder Chance ergeben, dass ich endlich die 3. Staffel von Orville sehen könnte, wäre das super. So oft wie die bisher verschoben wurde, glaube ich schon gar nicht mehr, dass es endlich weitergehen könnte. Gedreht wird/wurde sie zumindest.

6. Benedict Cumberbatch macht einfach immer wieder Filme, die mich nicht interessieren. Dabei ist er so ein toller Schauspieler und ich würde ihn gerne öfter sehen. 

7. Zuletzt habe ich das neue Album von Michael Bublé gehört und das war sehr gut, weil er wieder einige Ohrwürmer geschaffen hat.

Media Monday #562

Eine neue Woche beginnt. In der letzten fielen nicht nur Ohrfeigen, sondern auch Schnee. Auf beides hätte ich verzichten können. Ganz und gar nicht verzichten möchte ich jedoch auf den Media Monday und deshalb ist hier der neue:

1. Durch und durch unterschätzt: Sich selbst nicht als Zentrum der Welt zu begreifen.

2. Eigentlich ist es ja ein Trauerspiel, dass Will Smith sich bei den Oscars derart daneben benommen hat, denn er hat damit nicht allein Chris Rock angegriffen, sich und seine Karriere beschädigt, sondern auch alle anderen Gewinnerinnern und Gewinner in den Schatten gestellt. Mich fasziniert das Ereignis, weil es meiner Meinung nach sehr viele Komponenten und Ebenen hat, die nicht nur etwas über Will Smith und seine Ehe, sondern auch über Hollywood und unsere Gesellschaft und ihr Verhältnis zu Gewalt aussagen. Ich könnte ganze Abhandlungen darüber schreiben.

3. Ich möchte wirklich mal den Tag erleben, an dem Hollywood oder andere Promis sich nicht viel zu ernst nehmen.

4. Vieles mag ikonisch sein und meinetwegen Kult, aber ich finde, dass das Wort „Kult“ viel zu inflationär benutzt wird.

5. Ich staune ja auch immer wieder, dass es wirklich Leute gibt, die keine älteren Filme oder Serien schauen, sondern immer nur aktuelle.  

6. Lesen ist wahrscheinlich am Ende auch nur eine Art/Möglichkeit, um sich die Welt zu erklären.

7. Zuletzt habe ich Der Rausch gesehen und das war ein durchaus guter Film mit großartigen Darstellern, der dazu anregt über den Stellenwert von Alkohol in unserer Gesellschaft nachzudenken, mich aber nicht so sehr überzeugen konnte wie erwartet, weil er mir etwas zu sehr im Ungefähren blieb.

Media Monday #561

Eine Woche ist rum und endlich hat der Frühling Einzug gehalten. Vermutlich sollte man sich in Zeiten des Klimawandels nicht mehr so sehr darüber freuen, aber nach der kalten Jahreszeit tut es doch mal gut, die Wärme wahrzunehmen, den Vögeln zu lauschen und die bunten Farben der Blumen zu genießen. Doch jetzt genießen wir den neuen Lückentext des Media Mondays.

1. Jetzt, da wieder Oscar-Wochenende ist, frage ich mich erneut, wie diese Veranstaltung derart an Relevanz (für mich) verlieren konnte. Früher habe ich sie mir immer angeschaut und mitgefiebert, mich gefreut und geärgert, doch das kippte irgendwann.

2. Dune von Denis Villeneuve ist durchaus eine beachtliche Leistung, schließlich galt Frank Herberts Werk lange als unverfilmbar.

3. Es ist beruhigend zu sehen, dass selbst jemand wie Mick Foley, der als Mankind/Cactus Jack für seinen brutalen Wrestlingstil bekannt war, ein reiner Guter ist. Mir hat seine fürsorgliche, liebevolle Art, die in der Dokumentation WWE Legends gezeigt wurde, tatsächlich ein paar Tränen in die Augen getrieben.

4. Von den vielen Serien, die ich nicht gesehen habe, ist Game of Thrones wohl die populärste.

5. Sandra Bullock verdient schon höchsten Respekt dafür, dass sie ihre Filmkarriere nun von sich aus beenden möchte statt weiterzumachen, obwohl sie keinen Spaß mehr daran hat.

6. Es gibt sicherlich genug, wofür man sich begeistern könnte, aber es findet sich überall mehr Masse als Klasse, daher hält sich meine Begeisterungsfähigkeit häufig in Grenzen.

7. Zuletzt habe ich angefangen, mir einen Podcast über den Jakobsweg anzuhören und das war eine gute Wahl, weil man ein bisschen „live“ dabei ist.