Archiv der Kategorie: Serienkritiken

[Serienkritik] The Stranger (OV)

Stranger

In der Stadt geht eine Fremde (Hannah John-Kamen) um und offenbart Menschen, dass sie ihre Geheimnisse oder die ihrer Verwandten kennt. Adam Price (Richard Armitage) erfährt so, dass seine Frau Corinne (Dervla Kirwan) ihre Schwangerschaft und Fehlgeburt vor einigen Jahren vorgetäuscht hat und seine Söhne ebenfalls nicht von ihm sein könnten. Als Adam Corinne zur Rede stellt, gibt sie es zu, erklärt aber, es verberge sich mehr dahinter als die damals drohende Trennung abzuwenden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos und Adam begibt sich auf eine verzweifelte Suche.
Auch Adams Sohn hat ein Geheimnis. Er und seine Freunde waren nachts heimlich auf einer Party. Am nächsten Morgen wird in der Nähe ein schwerverletzter nackter Junge aufgefunden. Zeitgleich entdecken Passanten in der Innenstadt ein geköpftes Lama. Detektive Johanna Griffin (Siobhan Finneran), die den Fall des verletzten Jungen untersucht, ahnt, es könne einen Zusammenhang geben.

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[Serienkritik] Spinning Out (OV)

Spinning Out

Seit Eiskunstläuferin Kat (Kaya Scodelario) vor einem Jahr bei einem Wettbewerb schwer gestürzt ist, fürchtet sie sich vor den anspruchsvollen Sprüngen. Außerdem hat sie wie ihre Mutter Carol (January Jones) eine biopolare Störung, von der aber niemand außerhalb der Familie wissen soll. Ihre einst vielversprechende Karriere steht deshalb kurz vor dem Aus, doch dann erhält sie die Möglichkeit, Partnerin des talentierten Justin Davis (Evan Roderick) zu werden. Obwohl sie ihre Schwierigkeiten mit dem feierwütigen Justin hat, will sie ihre Chance nutzen. Weiterlesen?

[Serienkritik] Hohe See, hohe Geheimnis- und Verbrechensrate

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Ende der Vierziger Jahre begeben sich die beiden Schwestern Eva (Ivana Baquero) und Carolina Villanueva (Alejandra Onieva) auf einen Luxusliner von Spanien nach Brasilien. Während der Überfahrt möchte Carolina ihren Verlobten und Besitzer des Schiffs Fernando Fábregas (Eloy Azorín) heiraten, bevor sie in Brasilien ein neues Leben beginnen. Auf der Reise werden sie begleitet von ihrem Onkel Pedro (José Sacristán), dem Arzt und Freund der Familie Doctor Rojas (Pepe Ocio), und Fernandos Schwester und Schwager befinden.
Doch noch bevor die Schwestern ihre Reise antreten können, Weiterlesen?

[Serienkritik] Quicksand – Im Traum kannst du nicht lügen

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Maja sitzt in einer Blutlache, neben sich ein Gewehr. Ihr Lehrer Christer, ihr Freund Sebastian und ihre beste Freundin Amanda sind tot. Kurz darauf stürmt die Polizei das Klassenzimmer und verhaftet Maja.

Quicksand- Im Traum kannst du nicht lügen basiert auf dem gleichnamigen Roman von Malin Persson Giolito und ist die erste schwedische Eigenproduktion von Netflix.

In sechs Folgen begleiten die Zuschauer die achtzehnjährige Maja von der Verhaftung bis zur Urteilsverkündung. Weiterlesen?

[Serienkritik] Homecoming

Homecoming

Heidi Bergman arbeitet in einem kleinen Diner als Kellnerin, als sie überraschend von einem Beamten des Verteidigungsministeriums aufgesucht wird. Jahre zuvor hat sie als Sozialarbeiterin bei Homecoming gearbeitet. Einer Einrichtung, in der Soldaten mit posttraumatischen Störungen auf ihr Leben in der Heimat vorbereitet werden sollten. Der Beamte untersucht Beschwerden über Homecoming und möchte Heidi dazu befragen. Doch die ist sehr abweisend und weigert sich, mit ihm zu sprechen. Will oder kann sie es nicht? Rückblenden zeigen sie bei ihrer früheren Arbeit, den Auseinandersetzungen mit ihrem dubiosen Chef und in den Sitzungen mit ihrem sympathischen Klienten Walter, zu dem sie eine besondere Beziehung aufgebaut hatte. Aber was geschah wirklich hinter den Kulissen von Homecoming? Weiterlesen?

[Serienkritik] Hill House wartet…auf dich!

Die Netflix-Serie

Als Kinder verloren die fünf Geschwister Crain ihre Mutter Olivia (Carla Gugino) unter mysteriösen und tragischen Umständen. Damals lebte die Familie in Hill House, einem düsteren Anwesen, das die Eltern restaurieren wollten, das aber ein Eigenleben zu haben schien. In dessen Wänden Geister und unheimliche Erscheinungen lauerten. Nach jener Nacht wuchsen die Kinder bei ihrer Tante auf. Von ihrem Vater Hugh (Henry Thomas/Timothy Hutton) haben sie sich entfremdet.
Steven (Paxton Singleton/Michiel Huisman), Shirley (Lulu Wilson/Elizabeth Reaser), Theodora (McKenna Grace/Kate Siegel) und die Zwillinge Nell (Violet McGraw/Victoria Pedretti) und Luke (Julian Hilliard/Oliver Jackson-Cohen) haben nach dem traumatischen Ereignis ganz individuelle und teilweise destruktive Strategien entwickelt, um damit umzugehen. Als Nelly Jahrzehnte später ausgerechnet in Hill House Suizid verübt, müssen sie erkennen, dass ihre Strategien mehr schlecht als recht funktioniert haben und Hill House noch eine Rechnung mit der Familie offen hat.

Shirley Jacksons Roman Spuk in Hill House ist ein Klassiker der Horrorliteratur. Darin will ein Wissenschaftler mit Hilfe von verschiedenen Versuchspersonen, den übernatürlichen Erscheinungen in besagtem Herrenhaus auf den Grund gehen. Obwohl sie denselben Titel trägt, eine der Figuren sich den Namen der Autorin leiht und der Handlungsort das legendäre Hill House ist, hat die Netflix-Serie nicht vielmehr mit dem Roman gemeinsam. Kann sie trotzdem oder gerade deswegen überzeugen? Weiterlesen?