Schlagwort-Archive: Literatur

Buch- & Filmtipps zu Halloween

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Hallo Freunde von Halloween oder

allgemein des gepflegten Grusels!

Obwohl ich selbst kaum etwas mit dieser Festivität anfangen kann und auch kein ausgesprochener Fan von Horror, Monstern und blutigem Allerlei bin, möchte ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Halloween-würdige Film- und Buchtipps mit Euch zu teilen. Gepflegtem, eher sanftem Grusel kann ich nämlich durchaus etwas abgewinnen und das nicht nur, aber besonders in der dunklen Jahreszeit. Die folgenden Empfehlungen setzen sich aus den Büchern und Filmen zusammen, die ich gesehen habe. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben. Natürlich ließe sich die Liste auch um Klassiker wie Dracula und Frankenstein beliebig erweitern, aber leider habe ich die Romane (noch) nicht gelesen.

Aber jetzt stürzen wir uns endlich zusammen ins gruselige Vergnügen. Weiterlesen?

[Rezension] Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb

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Mr. Stevens arbeitet als Butler auf dem Herrensitz Darlington Hall. Hier kennt er sich aus, bei ihm laufen alle Fäden zusammen, er ist pflichtschuldig und ergeben. Viele Jahre hat er dem adeligen Hausherrn gedient, jetzt steht er im Dienst des neuen amerikanischen Besitzers Mr. Farraday.

Der Leser begleiten Stevens auf einer mehrtägigen Reise, deren Ziel es ist, die ehemalige Hausdame Mrs. Kenton zu treffen. Da es schwierig geworden ist, geeignetes Personal zu finden, möchte er sie nach Darlington Hall zurückholen. Während er mit dem Auto durchs Land fährt, erinnert er sich an die vergangenen Dienstjahre. Wir lernen ihn immer besser kennen und sehen, wie er sich in Situationen gegenüber seinem Vater, der Hausdame oder dem Hausherrn Lord Darlington verhalten hat. Er sinniert über seinen Beruf und lässt Ereignisse Revue passieren. Weiterlesen?

[Blogparade] Eure Geheimtipps

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Bei der lieben rina.p habe ich die sehr berechtigte 😉 Blogparade „Eure Geheimtipps“ von Aleshanee Weltenwanderer entdeckt. Heute möchte endlich meinen Beitrag dazu leisten. Weiterlesen?

Jahresbilanz der Unterhaltung 2016

Zum Jahresende ziehe ich keinerlei Bilanzen. Außer einer. Diese basiert einzig und allein auf meiner Vergnügungssucht und behandelt meine individuellen Highlights und Flops, die mir die Unterhaltungsbranche 2016 geschenkt hat. Weiterlesen?

[Filmkritik] Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft

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Darsteller: Jude Law, Colin Firth, Nicole Kidman, Laura Linney, Guy Pearce, Dominic West u.a.

Dauer: 104 Min

Genre: Biopic, Drama

Lektor Maxwell Perkins zählt Literaten wie F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway zu seinen Entdeckungen. Eines Tages erhält ein außergewöhnliches Manuskript, dass überall abgelehnt wurde. Viele Seiten, lange Absätze und dennoch ist Perkins überwältigt und entschließt sich, es zu verlegen. Aufgrund des großen Umfangs sind drastische Kürzungen nötig und so beginnt die Zusammenarbeit zwischen Perkins und Thomas Wolfe. Eine Arbeit, die beide auf ihre Weise fordert und trotz aller Unterschiede eine tiefe Freundschaft entstehen lässt. Weiterlesen?

31 Tage-31 Bücher: Tag 26

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Gibt es ein Tier aus deinen gelesenen Büchern das du selbst gerne hättest?

Ich lese sehr selten Bücher, in denen Tiere eine zentrale oder größere Rolle einnehmen.

Den verwöhnten Tricky Woo aus Der Doktor und das liebe Vieh möchte ich lieber nicht aufnehmen. 🙂 Auch wenn er sich bei seinem Aufenthalt bei Dr. Harriot doch überraschend gut ins Rudel eingefügt hat. Dann fällt mir noch Henry N. Brown ein, zugegebenermaßen kein lebendiges Tier, sondern ein Teddybär. Nichtsdestotrotz hat er viel Herz und Seele. Allerdings habe ich schon einen lieben Teddybären, der sehr enttäuscht wäre, wenn er ersetzt würde oder Konkurrenz erhielte ;). Tja, alle anderen literarischen Tiere habe ich vor langer Zeit in Kinderbüchern das letzte Mal getroffen. Auch wenn sie toll waren, sollen sie lieber in ihren Büchern bleiben und dort Freude verbreiten.

Ich hätte tatsächlich gerne wieder einen Hund, aber der braucht einfach nur ein süßer und lieber Mischling zu sein und muss nicht aus einem literarischen Werk hüpfen.

31 Tage-31 Bücher: Tag 22

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Mit welchem Buch hast du dich am meisten gegruselt?

Wie definiert sich „Grusel“? Dass man etwas eklig findet oder dass man nicht weiterlesen möchte, weil man sich vor dem fürchtet, was da lauert? In dem Sinne grusele ich mich nie so richtig. Wirkliche Horror-Literatur lese ich ja auch gar nicht. Allerdings liebe ich Schauerromane, die den Leser in eine düstere Welt entführen. Aber die Faszination, die sich dabei einstellt, als „Grusel“ zu beschreiben, wäre unzutreffend.

Ich habe mal ein Buch mit Alltagsfotografien aus der Zeit des Nationalsozialismus studiert. Die Bilder zeigten zum Beispiel Karnevalswagen mit verhöhnenden Transparenten und Leuten, die Juden darstellen sollten. Oder öffentliche Versteigerungen des Hab und Guts von Menschen, die deportiert worden waren. Da habe ich mich gegruselt, weil es den ganzen Zynismus dieser verachtenden Ideologie zu versinnbildlichen schien. Und diese zynische Weltsicht lässt sich auch heute in vielen Dingen, die Pegida und Konsorten loslassen, wiedererkennen.

Abgesehen davon gruseln mit Bücher über den Nationalsozialismus immer wieder, weil das Thema so viele Montrösitäten beeinhaltet. Und es ist keine Fiktion, sondern tatsächlich geschehen. Und wenn man daraus nicht lernt, können sie immer wieder geschehen. Das gruselt mich wirklich.

[Rezension] Wort für Wort

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Es gibt wohl zwei Typen von Schriftstellern. Diejenigen, die drauflos schreiben und sich von ihrer eigenen Kreation überraschen lassen. Und die anderen, die Geschichte, Plot und Figuren akribisch planen und dann erst mit dem Schreiben beginnen. Während Stephen King zur ersten Gruppe gezählt werden kann, vertritt Elizabeth George die zweite. Weiterlesen?

[Rezension] Der Fall Jane Eyre

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Wales hat seine Unabhängigkeit und sich zur „Sozialistischen Volksrepublik“ erklärt, die Krimkriege dauern an und haben viele Opfer gefordert, Gentechnik kann am eigenen Küchentisch ausgeübt werden, Zeitreisen sind möglich, die Luftfahrt gründet sich auf Zeppeline.

In dieser Welt, die der unseren ähnelt, deren Geschichte aber einen ganz anderen Verlauf genommen hat, lebt Thursday Next. Sie arbeitet als Literaturagentin bei der SpecOps, der Regierungsbehörde. Schon an diesem Umstand lässt sich erkennen, dass Literatur  in dieser Parallelwelt enorme Bedeutung beigemessen wird. In Der Fall Jane Eyre muss sie sich mit dem Bösewicht Acheron Hades messen, der aufgrund spezieller Fähigkeiten als nahezu unbesiegbar gelten muss. Er bemächtigt sich eines wertvollen Original-Manuskripts von Charles Dickens und entführt Thursdays Onkel Mycroft. Der hat nämlich eine Maschine erfunden, die den Zugang zu den Literaturwelten ermöglicht. Damit wird Hades zur größten Gefahr für diese, denn alle Änderungen, die innerhalb eines Romans geschehen, sind unwiderruflich. Tatsächlich findet sich wenig später ein viktorianisch gekleideter Toter. Und damit hinterlässt die Veränderung sogar ihre Spuren in der Realität. Kurz darauf entführt Hades auch noch Jane Eyre. Thursday Next, die als Einzige weiß, wie der Fiesling aussieht, muss ihm das Garaus machen und Jane retten. Weiterlesen?